
Eigene Entscheidungen über den Einsatz von Ressourcen zu treffen ist der Anfang allen wirtschaftlichen Handelns. Denn wirtschaftliches Handeln ist alltäglich, nicht nur Unternehmen agieren ökonomisch.
Die Initiative Neue Ökonomische Bildung möchte diesen Ansatz in allen Bildungsbereichen in Anlehnung an das Drei-Säulen-Modell der UN-Dekade Bildung für Nachhaltige Entwicklung verankern.
Unser Ziel ist die Förderung ökonomischer Lebenstüchtigkeit. Dazu setzen wir konkrete Projekte ausgehend von der ökonomischen Erfahrung der jeweiligen Zielgruppe um.
Für den Schulbereich haben wir den Grundkurs Alltags- und Lebensökonomie „Ich bin meine Zukunft! – Die Gestaltung der Lebenslage“, die Modulen zum Thema Unternehmertum UGS®SCHULE und das Planspiel UGS®GAME JUNIOR. entwickelt Für die Primarstufe bieten wir spezielle Tools an, z.B. das Planspiel DORF.
In der Erwachsenenbildung setzen wir den Ansatz durch Planspiele zur Unternehmensgründung UGS®GAME und die Multiplikatorenschulung „Neue Hauswirtschaft!“ um.
Jugendliche werden häufig durch die Begriffe „Ökonomische Analphabeten“ oder Generation „Null Bock“ charakterisiert. Allgemeine Aufmerksamkeit erregen ökonomische Probleme Jugendlicher, z. B. die Verschuldung durch hohe Handyrechnungen.
Wir glauben, dass ein Grund in der mangelhaften ökonomischen Schulbildung liegt. Der Inhalt des Lehrstoffs ist zu oft einseitig am Modell des Wirtschaftskreislaufes orientiert. Dabei sind Unternehmen Produzenten und die Haushalte Konsumenten.
Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Haushalte, z. B. für die selbständige Erwerbsbeteiligung, die private Alterssicherung und die aktive Gesundheitsvorsorge. Ohne grundlegende ökonomische Bildung und Kompetenz der Selbststeuerung werden unsere Kinder zukünftige Herausforderungen nicht bewältigen können.
Die ökonomische Lebenstüchtigkeit muss stärker gefördert werden!
Kinder und Jugendliche entwickeln aktiv ihre Fähigkeiten als wirtschaftliche Akteure. Sie verstehen sich als Entrepreneure, als Unternehmer in eigener Sache, und entscheiden bewusst über den Einsatz ihrer Ressourcen.
Die einseitige Lehre der Wirtschaftswelt aus konsumierenden Haushalte und produzierenden Unternehmen wird überwunden.